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Fester Halt für feste Zähne – Wir bei Kieferpunkt für Ihre Lebensqualität

Eigene feste und gesunde Zähne sind durch nichts zu ersetzen. Der Verlust eines Zahnes kann jedoch jeden treffen. Denken Sie nur an einen Unfall oder Sturz. Es gibt viele Gründe für einen Zahnverlust:

 

Mit dem Zahnverlust geht auch immer Lebensqualität verloren. Die moderne Zahnmedizin bietet bewährte und erprobte Möglichkeiten, die Lücken in Ihrem Mund zu schließen: Implantate sind hier in vielen Fällen die passende Lösung. Wir bei Kieferpunkt haben uns darauf spezialisiert, Patienten wieder zu Genuss und Lebensqualität zu verhelfen. Denn feste Zähne heißen:

  • Essen, was Ihnen schmeckt und wann Sie es möchten!
  • Ein herzliches Lachen, mit dem Sie selbstbewusst Ihre Zähne zeigen!
  • Ohne Probleme und Angst sprechen!
  • Ein attraktives, sympathisches Erscheinungsbild!

Die Patienten bei Kieferpunkt fragen nach Zahnverlust oft nach den Möglichkeiten, wieder dauerhaft feste Zähne zu bekommen. Die moderne Chirurgie macht feste Zähne auf Implantaten möglich. Ich blicke auf 20 Jahre Erfahrung in der Implantologie zurück und stehe für Sicherheit und Präzision in der Behandlung.

– Dr. Jörg Matschke

Implantate von Kieferpunkt - eine Patientin erzählt



Zahnimplantate bei Zahnlücken

Durch den Verlust eines Zahnes wird der Zahnhalteapparat und vor allem der Kieferknochen abgebaut, da er nicht mehr benötigt wird. Die Nachbarzähne bewegen sich in Richtung der Lücke und es droht weiterer Zahnverlust. Diese negativen Folgen können durch ein Implantat vermieden werden.

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Der Kieferknochen verbindet sich biologisch mit dem Implantat. Ein von Implantaten getragener Zahnersatz bietet Vorteile: Er ist ästhetisch, komfortabel und langlebig. Unnötiges Beschleifen von Nachbarzähnen und wackelnde Prothesen gehören der Vergangenheit an.

Vorteile von Zahnimplantaten von Kieferpunkt:

  • Zahnlücken schließen wir schnell, sicher, schonend und nachhaltig!
  • Knochenabbau sowie weiterer Zahnverlust oder falsche Belastungen von Zähnen und Kiefergelenken wird verhindert!
  • Es werden keine gesunden Zähne beschliffen, um Brücken zu befestigen!
  • Menschen mit wenigen Zähnen oder zahnlosem Kiefer können wir mit der All-on-4®“ Methode zu festen Zähnen verhelfen!

Sie haben Fragen zu Implantaten?

Wir beantworten diese gerne. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin.

Implantate von Kieferpunkt für jeden Fall

Wir bei Kieferpunkt haben uns darauf spezialisiert, Patienten wieder die Voraussetzung für Genuss und Lebensqualität zu schaffen. Mit Zahnimplantaten können einzelne Zähne ersetzt, aber auch größere Lücken oder ein zahnloser Kiefer wieder mit einer kompletten Zahnreihe versorgt werden.

Ersatz eines Zahnes: Die Implantatkrone

Bei Verlust eines einzelnen Zahnes kann die Lücke durch ein Implantat mit einer Implantatkrone geschlossen werden. Im Unterschied zu einer (herkömmlichen) Brückenversorgung müssen keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden, denn die Krone steht einzeln, es erfolgt kein Verbund wie bei einer Brücke. Zudem ist das Implantat der Zahnwurzel so nachempfunden, dass der Knochen und das Zahnfleisch richtig belastet wird, während bei einer Brücke der Knochen nicht wie ein richtiger Zahn belastet wird und sich zurückbildet. Aus diesem Grund fallen Brückenglieder beim Lachen oder Reden oft auf. Ein dauerhaft ästhetisches Behandlungergebnis erreichen wir hier also mit einem Einzelzahnimplantat.


Ersatz mehrerer Zähne: Die Implantatbrücke

Auch größere Zahnlücken und sogenannte Freiendsituationen (Fehlen der letzten Zähne im Seitenzahnbereich) sollten geschlossen werden, da sie die Kauleistung vermindern und zu Problemen im Kiefergelenk führen können. Die herkömmliche Lösung sieht eine Brückenversorgung vor. Hierzu müssen die natürlichen (und meist gesunden) Zähne rechts und links der Brücke abgeschliffen werden, um auf ihnen die Kronen zu befestigen, die das Brückenglied tragen. Ist die Lücke am Ende der Reihe offen, ist eine herausnehmbare Teilprothese möglich, die mit Metallklammern an den bestehenden Zähnen befestigt wird und ggf. mit Prothesenkunststoff am Gaumen zusätzlich abgestützt wird.

Die Versorgung mit Implantaten bietet gegenüber der Brückenversorgung den Vorteil, dass keine gesunden Zähne beschliffen werden müssen, sondern die schützende Schmelzschicht der Zähne erhalten bleibt. Eine elegante Möglichkeit ist die Zahn-für-Zahn-Versorgung, die hinsichtlich der Belastung für den Kieferknochen günstiger ist und ein leichteres Säubern der Zähne ermöglicht, da die Einzelzähne für Zahnseide zugänglich bleiben. Eine weitere Möglichkeit ist die implantatgetragene Brücke mit zwei oder mehr Implantaten. Bei dieser Lösung wird die Brücke stabil und sicher auf zwei oder mehr Implantaten befestigt.


Ersatz bei zahnlosem Kiefer: Die Implantatprothese

Wenn Sie alle Zähne verloren haben, findet eine herkömmliche,  schleimhautgetragene Haftprothese häufig keinen Halt. In der Folge kann sich das Zahnfleisch entzünden und die Prothese sitzt nicht richtig. Wenn sich der Zahnersatz unvermittelt lockert, kann dies zu unangenehmen Situationen führen.

Hier bietet die Befestigung einer Prothese auf Implantaten klare Vorteile, denn die Prothese bekommt auf Implantaten einen guten Halt, wodurch schmerzhafte Druckstellen beim Kauen vermieden werden können. Im Oberkiefer bleibt der Gaumen frei von Prothesenmaterial, Sie können wieder unbeschwert essen, reden und ungezwungen lachen.

Wie viele Implantate werden benötigt, um eine Prothese zu befestigen?: In den meisten Fällen werden für die herausnehmbare, implantatgetragene Prothese vier bis sechs Implantate gesetzt, was den Prothesenhalt erheblich verbessert (Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde). Aber auch die Minimalvariante mit zwei Implantaten im Unterkiefer steigert den Tragekomfort. Bei der fest verschraubten, nicht herausnehmbaren Zahnreihe werden meist sechs Implantate im Unterkiefer und acht im Oberkiefer gesetzt.

 

Eine Spezialvariante ist darüber hinaus die All-on-4-Methode. Wie das Wort schon sagt, reichen hierbei meist 4 Implantate in einem Kiefer für feste neue Zähne.

Sie möchten mehr zum Thema „Feste Zähne an einem Tagerfahren? Dann informieren Sie sich in unserem Kapitel: All-on-4® Methode.


Wenn der Knochen fehlt: Knochenaufbau

Um einer künstliche Zahnwurzel festen Halt im Kiefer zu geben, wird ein bestimmtes Knochenvolumen benötigt. Reichen Höhe und Breite der Kieferknochen nicht aus, kann der erfahrene Implantologe Dr. Matschke den Knochen mit verschiedenen Methoden (z. B. Sinuslift) aufbauen.

Im Bereich des Oberkiefers kommen bei Bedarf Spezialimplantate zum Einsatz. Mit den sogenannten „Zygoma-Implantaten“ kann bei zahnlosen Patienten am gleichen Tag der Implantation ein fester Zahnersatz eingliedert werden, ohne dass langwierig Kieferknochen aufgebaut werden muss.


Keramik-Implantate - Nicht nur für Allergiker geeignet

Implatate sind seit Jahrzehnten getestet und unterliegen einer strengen Kontrolle und ständigen Weiterentwicklung. Der Werkstoff Titan, aus dem die meisten Zahnimplantate hergestellt werden, ist sehr gut erprobt. Manche Patienten reagieren dennoch mit Unverträglichkeit oder zeigen eine allergische Fremdkörperreaktion. Bei Bedarf verwendet Ihr Implantologe Dr. Matschke dann Keramikimplantate, bei denen es nur äußerst selten zu allergischen Reaktionen kommt. Zudem bietet sich die weiße Keramik auch bei Patienten ohne Unverträglichkeit für den Frontzahnbereich an – für das ästhetisch beste Ergebnis.

Die zahnmedizinische Chirurgie bietet die individuell passende Lösung. Wir informieren Sie bei Kieferpunkt gerne zu den Möglichkeiten der modernen Chirurgie und Implantologie. Rufen Sie uns gerne an!

Zahnimplantate ohne lange Wartezeit

Gesunde feste Zähne sind essentiell für Ihr Wohlbefinden und ein offenes, herzliches Lachen. Bei Kieferpunkt ist es unser oberstes Ziel, unsere Patientinnen und Patienten nicht nur bestmöglich, sondern auch möglichst schnell zu versorgen. Dann kann Ihr Zahnarzt Sie ohne unnötige Verzögerungen zeitnah mit Zahnersatz versorgen.

Ist die Umgebung entzündungsfrei und ausreichend Knochenvolumen vorhanden, kann der Implantologe in einer Sofortimplantation direkt nach der Entfernung des Zahnes oder kurze Zeit später ein Implantat setzen. Damit wird ein Knochenverlust verhindert und es kommt insgesamt zu einer kürzeren Einheilzeit. Darüber wird ein Provisorium gesetzt.

Kann die Krone oder Brücke direkt nach dem Einsetzen auf dem Implantat befestigt werden, sprechen wir in der Implantologie von einer Sofortbelastung. Für die Sofortbelastung geeignet ist die All-on-4® Methode, die wir bei Kieferpunkt anbieten. Ein passender fester Zahnersatz wird hier nach der Operation am gleichen Tag eingegliedert.

 

Möchten Sie mehr über die All-on-4® Methode erfahren? Im Kapitel Feste Zähne an einem Tag finden Sie weitere Informationen. Gerne vereinbaren wir auch einen Beratungstermin.

Niemand wartet gerne lange auf seine Zähne. Viele Patienten wünschen sich eine schnelle Lösung, vor allem wenn sie schon eine lange Zeit mit wenig Zähnen oder zahnlos durch das Leben gehen mussten. Und wenn wir die entsprechenden Implantate setzen können, ist es in vielen Fällen möglich, am selben Tag der Implantation feste Zähne in den Mund einzusetzen.

– Dr. Jörg Matschke

Schonend, sicher und mit Plan implantieren!

Bei einer Operation wollen wir keine Überraschungen. Unser modernster digitale Volumentomograph (DVT) liefert uns dreidimensionale Röntgenbilder, die dem Implantologen Dr. Matschke schon vor dem operativen Eingriff genaue Informationen über die Knochenanatomie und die richtige Position der Implantate geben. Auf der Grundlage der digitalen Daten wird eine Operationsschablone hergestellt, die während der OP die genaue Position der Zahnimplantate festlegt. Minimalinvasiv setzen wir während dieser sogenannten navigierten Implantation dann durch eine kleine Eröffnung der Mundschleimhaut die Implantate.

Vorteile der navigierten Implantation:

  • Die Operationsdauer ist deutlich kürzer.
  • Meist ist eine lokale Betäubung ausreichend.
  • Das Gewebe im OP-Feld wird kaum verletzt, was eine schnelle Wundheilung ermöglicht Eingriffe in lokaler Betäubung sind in den meisten Fällen möglich.
  • Beschwerden und Komplikationen nach der Operation können minimiert werden.
  • Die Einheilungszeit verkürzt sich, so dass der Zahnersatz früher eingegliedert werden kann.

Röntgenaufnahmen mit dem digitalen Volumentomographen (DVT) werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Wir informieren Sie gerne zu den Kosten.

Implantat-Prophylaxe - Damit Ihr Implantat ein Leben lang hält

Wir möchten, dass Ihr Implantat erhalten bleibt und Sie ein Leben lang daran Freude haben. Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg ist die Mundhygiene unserer Patienten, denn bakterielle Beläge können zu Entzündungen wie Periimplantitis führen. Unbehandelt führt dies zu Knochenschwund und im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantats.

Hierzu bieten wir unseren Patienten eine Implantat-Prophylaxe: Wir kontrollieren den Zustand Ihres Implantates, entfernen bakterielle Beläge und reinigen das Implatat professionell. Zudem geben wir unseren Patienten Tipps für die optimale Mundhygiene zuhause und geeignete Hilfsmittel.

Jeder Patient erhält hierzu einen Implantatpass, mit dem wir die Vorsorge- und Kontrolltermine planen können.

 

 

FAQ - Häufige Fragen zur Implantation

Wie lange hält ein Implantat?

Unser Ziel ist, dass Ihr Zahnimplantat ein Leben lang hält. Dies setzt eine gute Mundhygiene und eine gesunde Lebensführung voraus. Auch regelmäßige Kontrolltermine tragen zum Langzeiterfolg Ihres Implantates bei. Risikofaktoren für Knochenabbau und möglichen Implantatverlust sind u.a. Rauchen, bakterielle Entzündungen wie Periimplantitis und hormonelle Umstellungen.


Wie lange sollte ich nach Zahnverlust mit Implantaten warten?

Am besten gar nicht! Denn nach der Entfernung oder dem Verlust eines Zahnes bildet sich wegen der fehlenden Kaubelastung in den folgenden Monaten der Knochen allmählich zurück. Wenn man zu lange wartet, kann vor der Implantation ein Knochenaufbau erforderlich sein. Um dem vorzubeugen, sollte im Anschluss and die Zahnentfernung nach einer ersten Verheilungsphase die Implantation erfolgen.

 


Wie läuft eine Implantation ab?

Eine Implantation kann ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Nachdem an der vorgesehenen Stelle die Mundschleimhaut eröffnet wurde, formt der Implantologe mit einem speziellen Bohrer eine passgenaue Bohrung, in die das wurzelförmige Implantat eingesetzt wird. Anschließend wird das Zahnfleisch vernäht.

In der nun beginnenden Einheilphase tragen Sie ein Provisiorium. In dieser Zeit – ca. zwei bis drei Monate im Unterkiefer und drei bis sechs Monate im Oberkiefer – verwachsen Knochen und Implantat fest miteinander. Dann erfolgt die Freilegung des Implanats durch Ihren Implantologen. Ihr Zahnarzt wird anschließend ein Aufbauelement in das Implantat einfügen, auf dem die Zahnkrone befestigt werden kann.


Welcher ungefähre Zeitrahmen ist zu erwarten?

Der genaue zeitliche Ablauf hängt von der individuellen Situation ab. Die ungefähre Behandlungsdauer liegt bei 6 Monaten:

  • 1 Monat: Erstellen eines Therapieplans in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt.
  • 3 bis 4 Monate: Einsetzen und Einheilen des Implantats, anschließend Freilegung des unter der Mundschleimhaut eingeheilten Implantats.
  • 1 Monat: prothetische Versorgung durch Ihren Hauszahnarzt.

Eine Sofortimplantation (Einsetzen des Implantats direkt nach der Entfernung des Zahns) und Sofortbelastung (direkte Versorgung des Implantats mit einem Provisorium) ist nur in wenigen Fällen möglich. Sie stellen statistisch ein höheres Verlustrisiko dar, da keine unbelastete Einheilung stattfinden kann. Ein gut erhaltener, entzündungsfreier Knochen ist unbedingte Voraussetzung.


Was kostet ein Implantat?

Die tatsächlichen Kosten hängen von der Anzahl der Implantate ab und von den begleitenden Maßnahmen am Kieferknochen. Ein individueller Kostenvoranschlag kann erst nach der Diagnose und dem Erstellen des Therapieplans erfolgen.

Private Krankenversicherungen erstatten je nach Vertragsbedingungen den Großteil der Kosten. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für den chirurgischen Teil der Implantatversorgung nur in wenigen Fällen wie z.B. bei Tumorerkrankungen. Bei der prothetischen Versorgung werden Anteile erstattet.

Auch wenn Implantate kurzfristig einen größeren finanziellen Aufwand bedeuten als herkömmliche prothetische Lösungen, sind sie aufgrund ihrer hohen Lebensdauer und der gewonnenen Lebensqualität eine ausgesprochen lohnende Investition.

 

 


Habe ich genügend Kieferknochen für eine Implantation?

Ist der Kieferknochen nach langer Zahnlosigkeit geschwunden oder durch Entzündungen (Paradontitis) zerstört, kann vor einer Implantation ein Knochenaufbau erforderlich sein. In manchen Fällen können auch spezielle Implanatate („Zygoma-Implantate“) gesetzt werden, die bei wenig Kieferknochen geeignet sind. Die Frage, welche Behandlung sinnvoll ist, beantworten wir Ihnen individuell und nach eingehender Untersuchung.


Ist ein Implantat direkt nach Zahnentfernung möglich?

Eine sogenannte Sofortimplantation ist in manchen Fällen möglich, wenn der Kieferknochen um den zu entfernenden Zahn noch weitgehend in Ordnung und entzündungsfrei ist. Dann kann eine direkt nach Zahnentfernung erfolgende Implantation einen Knochenabbau verhindern und ästhetisch im Bereich des Zahnfleisches zu einem schnönen Ergebnis führen. Bei einer akuten Entzündung oder wenn schon Knochenabbau stattgefunden hat, ist eine Sofortimplantation nicht sinnvoll.


Bin ich nach der Implantation beruflich eingeschränkt?

Ihr Implantologe wird Sie nach der Implantation kurzzeitig krankschreiben. Nach dem Setzten eines einzelnen Implantats können Sie in der Regel am nächsten oder übernächsten Tag wieder Ihren Alltag und Ihre Arbeit aufnehmen. Ist ein umfangreicherer Eingriff und Knochenaufbau erforderlich, kann der Heilungsverlauf auch einige Tage dauern.


Wann bekomme ich feste Zähne auf meine Implantate?

Das hängt davon ab, welche und wieviele Implantate gesetzt wurden und ob Maßnahmen am Kieferknochen vorgenommen werden mussten:

Eine sogenannte Sofortbelastung der Implantate setzt sehr gute, stabile und entzündungsfreie Kieferknochenverhältnisse voraus. Auch die Position der Implantate ist entscheidend.

Dürfen die Implantate nicht sofort belastet werden, sind sie bei einem normalen Heilungsverlauf im Oberkiefer nach etwa sechs und im Unterkiefer nach etwa drei Monaten fest in den Knochen eingewachsen. In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium. Dann können die Implantate freigelegt und dauerhaft fester Zahnersatz eingegliedert werden.

 


Welche Voraussetzungen sind für eine Implantation notwendig?

Grundsätzlich gilt: Wenn das Körperwachstum abgeschlossen ist, kann ein Implantat in jedem Alter gesetzt werden. Weitere Voraussetzungen sind:

  • Sie sollten sich guter Gesundheit erfreuen.
  • Es sollte ein ausgreichendes Knochenangebot vorhanden sein, gegebenfalls baut der Chirurg Knochen auf
  • Vor einer Implantation sollten die Restzähne und das Zahnfleisch in gutem Zustand sein oder saniert werden.
  • Eine gute Mundhygiene ist für den Heilungsprozess und das Erhalten der Implantate erforderlich.

In einigen Fällen muss abgewogen werden, ob eine Implantation sinnvoll ist. Dazu gehören Patienten mit bestimmten Knochen-, Herz-, Infektionskrankeiten sowie starke Raucher und Alkoholkranke.


Gibt es Altersgrenzen für Implantate?

Es ist nie zu spät, um mit Implantaten neue Lebensqualität zu gewinnen. Die Behandlung ist risikoarm und der Kieferknochen kann auch mit 70, 80 oder 90 Jahren Implantate fest integrieren, lediglich die Einheilzeit kann wenige Wochen länger dauern. Nach jahrelanger Zahnlosigkeit kann die Schwierigkeit eher darin bestehen, dass der Kieferknochen stark geschwunden ist. Den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend wird der Chirurg das passende Implantatsystem und Implantationskonzept wählen.

 


Kann ich bei Ostoperose ein Implantat erhalten?

Die Möglichkeiten einer Implantation hängt davon ab, wie schwer die Erkrankung ist und insbesondere, mit welchen Medikamenten sie therapiert wird.

Die Erfahrung zeigt, dass eine Implantation bei Osteoperose eine gute Prognose hat, da der Kieferknochen häufig wenig oder nicht sehr stark von der Erkrankung betroffen ist. Wenn Patienten im Rahmen einer Osteoperose- oder Tumortheraphie jedoch bisphosphonathaltige Medikamente erhalten, ist Vorsicht geboten. Weisen Sie bitte den behandelnden Chirurgen ausdrücklich darauf hin, damit dieser in Rücksprache mit dem Hausarzt die individuellen Risiken abklären kann.


Kann ein Implantat abgestoßen werden?

Ein solcher Fall ist möglich, aber sehr selten. Mögliche Ursachen sind eine Unverträglichkeit von bestimmten Werkstoffen. Sollte hier vor der Implantation ein Verdacht bestehen, würde man auf Keramikimplantate ausweichen. Eine häufigere Ursache für den Implantatverlust ist ein durch Bakterien verursachter entzündlicher Prozess oder eine Störung des Knochenstoffwechels.

 


Sind Implantate für mich geeignet?

Die Implantologie kann auf jahrzentelange, wissenschaftlich belegte Erfolge zurückblicken. Es handelt sich bei einer Implantation aber immer um einen operativen Eingriff, über den wir unsere Patienten umfassend aufklären. Dazu gehören eine Anamnese, eine umfassende Befundung und ein Beratungsgespräch.

Im Vorfeld werden natürlich auch mögliche Risikofaktoren beprochen, wie z.B.:

  • starker Nikotin- oder Alkoholkonsum
  • eine nicht ausreichende Mundhygiene
  • eine unbehandelte bakterielle Entzündung der Zähne (Paradontitis)
  • ein schlecht eingestellter oder unbehandelter Diabetes
  • eine medikamentös oder hormonell bedingte Störung des Knochenstoffwechsels

Ihr Chirurg wird Sie unter Einbeziehung aller Faktoren beraten, ob die Versorgung mit Zahnimplantaten für Sie geeignet ist.


Kann ich als Diabetiker ein Implantat bekommen?

Ja! Sie sollten aber medikamentös optimal eingestellt sein. Ein schlecht eingestellter oder unbehandelter Diabetes kann stoffwechselbedingt die Heilungsprozesse beeinträchtigen. Ihr Chirurg wird deshalb ggf. mit Ihrem Hausarzt sprechen.


Was ist ein Zygoma-Implantat?

Jahrelange Zahnlosigkeit und das lange Tragen eines herausnehmbaren Zahnersatzes führen dazu, dass sich bei vielen Patienten der Kieferknochen zurückbildet, da er nicht mehr ausreichend belastet wird. Insbesondere im Oberkiefer kann dann der Kieferknochen nicht breit und tief genug sein, um den Implantaten Halt zu geben, sondern muss erst operativ wieder aufgebaut werden. Dieses Verfahren kann jedoch zeitaufwändig und belastend sein. Eine mögliche Alternative kann die Verwendung spezieller Zahnimplantate sein: Die sogenannten Zygoma-Implantate sind besonders lang und werden in einem bestimmten Winkel im Oberkiefer verankert. Ist das Setzen dieser Implantate möglich, können wir die Patienten auch in diesen Fällen mit festen Zähnen an nur einem Tag versorgen.

 


Sie möchten mehr erfahren? Dann rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.  Auch in schwierigen Fällen finden wir die richtige Lösung.