Fachpraxis für Oralchirurgie
Dr. Jörg Matschke

Salzbergener Straße 133 – 135
48431 Rheine

Telefon 059 71.9 84 73 70
Telefax 059 71.9 84 73 71

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Implantologie

Die Implantologie bildet einen Schwerpunkt bei Kieferpunkt, denn eine Implantation ist ein operativer Eingriff und erfordert entsprechende Erfahrung. Dr. Matschke ist seit 1999 implantologisch tätig und bietet Implantationen mit allen Varianten des Knochenaufbaus. Wenn Sie ein Implantat wünschen, erstellen wir einen genauen chirurgischen Behandlungsplan in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt, der dann die prothetische Versorgung der Implantate übernimmt. So stimmen Planung und Endergebnis.

Implantate – Die bessere Lösung

  • Was ist ein Zahnimplantat?

    • Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden und dann als Träger für den späteren Zahnersatz dienen. Zahnimplantate bestehen aus Reintitan, das keine allergischen Reaktionen hervorzuruft und z.B. auch für Gelenkprothesen verwendet wird. Zudem zeichnet sich Titan dadurch aus, dass es sich besonders gut mit dem Knochen verbindet.
  • Warum Zahnimplantate?

    • Die Ursache für Zahnverlust sind vielfältig, z.B. Karies, Parodontose, Sport, Unfälle. Damit einher geht häufig ein Verlust an Lebensqualität und Wohlbefinden. Entstehende Zahnlücken sollten möglichst schnell geschlossen werden. Herkömmliche Lösungen wie Brücken oder Prothesen stellen die ursprüngliche Situation nur bedingt wieder her, die Kau- und Sprechfunktion ist eingeschränkt oder die prothetische Versorgung kann verrutschen. Mit einem Zahnimplantat hingegen haben Sie das Gefühl, wieder einen eigenen, festsitzenden Zahn zu haben: Sie können damit wieder alles essen, unbeschwert sprechen, herzlich lachen und sich mit Ihrem Aussehen wohlfühlen. Diese zurückgewonnene Lebensqualität schätzen Sie bei guter Mundhygiene ein Leben lang - und das täglich.
  • Welche Voraussetzungen sind notwendig?

    • Nach Abschluss des Körperwachstums kann ein Implantat in jeder Altersstufe eingesetzt werden. Sie sollten gesund sein und über ein entsprechendes Knochenangebot verfügen, ggf. baut der Chirurg Knochen auf. Vor einer Implantation sollten die Restzähne und das Zahnfleisch in Ordnung sein. Eine wichtige Voraussetzung ist vor allem eine gute Mundhygiene. In einigen Fällen kann nicht implantiert werden: Dazu gehören Patienten mit bestimmten Knochen-, Herz-, Infektionskrankeiten, Alkoholkranke und starke Raucher.
  • Wie lange hält ein Implantat?

    • Bei guter Mundhygiene und gesunder Lebensführung kann ein Zahnimplantat ein Leben lang halten. Regelmäßige Kontrollbesuche bei Ihrem Zahnarzt sichern zusätzlich den Langzeiterfolg Ihres Implantates.

 

Mögliche Implantatsituationen

  • Ersatz eines Zahnes: Die Implantatkrone

    • Bei Verlust eines einzelnen Zahnes kann die Lücke durch ein Implantat mit einer Implantatkrone geschlossen werden. Im Unterschied zu einer (herkömmlichen) Brückenversorgung müssen keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Zudem steht die Krone einzeln, es erfolgt kein Verbund wie bei einer Brücke, wodurch ein ästhetisch ansprechendes Behandlungsergebnis erzielt werden kann.
  • Ersatz mehrerer Zähne: Die Implantatbrücke

    • Auch größere Zahnlücken und sogenannte Freiendsituation (Fehlen der letzten Zähne im Seitenzahnbereich) sollten geschlossen werden, da sie eine verminderte Kauleistung zur Folge haben und zu Problemen im Kiefergelenk führen können. Die Versorgung mit Implantaten bietet hier mehrere Möglichkeiten: Die implantatgetragene Brücke mit ein oder zwei Implantaten oder Einzelimplantate. Diese Zahn-für-Zahn-Versorgung ist hinsichtlich der Belastung günstiger und ermöglicht ein leichteres Säubern der Zähne, da die Einzelzähne für Zahnseide zugänglich bleiben.

      Welches für Sie die günstigste Lösung ist, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt entscheiden.
  • Ersatz bei zahnlosem Kiefer: Die Implantatprothese

    • Wenn Sie alle Zähne verloren haben, bieten Implantate im Unterschied zur herkömmlichen Haftprothese klare Vorteile: Prothesen bekommen auf Implantaten einen guten Halt, wodurch schmerzhafte Druckstellen beim Kauen vermieden werden können. Im Oberkiefer bleibt der Gaumen frei von Prothesenmaterial, Sie können wieder unbeschwert essen.
    • Wie viele Implantate werden benötigt, um eine Prothese zu befestigen?: In den meisten Fällen werden für die herausnehmbare, implantatgetragene Prothese vier Implantate gesetzt, was den Prothesenhalt erheblich verbessert (Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde). Aber auch die Minimalvariante mit zwei Implantaten im Unterkiefer steigert den Tragekomfort. Bei der fest verschraubten, nicht herausnehmbaren Zahnreihe werden meist sechs Implantate im Unterkiefer und acht im Oberkiefer gesetzt. 
  • Knochenaufbau

    • Nach dem Verlust eines Zahnes kommt es häufig zum Knochenabbau, so dass für das Implantat zu wenig Kieferknochen vorhanden ist. Der Knochen wird dann vor der Implantation in der Höhe oder Breite aufgebaut, um dem Implantat genügend Halt zu bieten und ein ästhetisches Bild zu schaffen.
    • Bei sehr starkem Knochenabbau muss in manchen Fällen vor einer Implantation mit einem Knochenaufbau der Kieferhöhlenboden angehoben werden ("Sinuslift"), damit das Implantat ausreichend Platz hat. Je nach Knochenabbau kann direkt nach dem Sinuslift die Implantation stattfinden. Ist ein größerer Aufbau erforderlich, findet die Implantation ca. 6 Monate nach dem Sinuslift statt.

     

Ablauf einer Implantation

  • Wie läuft eine Implantation ab?

    • Die Implantation wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. An der vorgesehenen Stelle wird die Mundschleimhaut eröffnet und mit einem speziellen Bohrer eine passgenaue Bohrung für das Implantat geformt. Das wurzelförmige Implantat wird eingesetzt und das Zahnfleisch vernäht.

      Nun beginnt die Einheilphase, in der Knochen und Implantat fest miteinander verwachsen (ca. zwei bis drei Monate im Unterkiefer und drei bis sechs Monate im Oberkiefer). In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium. Ist die Einheilphase abgeschlossen, wird das Implantat freigelegt. Ein Aufbauelement wird von Ihrem Zahnarzt in das Implantat eingefügt, darauf wird die Zahnkrone befestigt.
  • Welcher ungefähre Zeitrahmen ist zu erwarten?

    • Der genaue zeitliche Ablauf hängt von der individuellen Situation ab. Die ungefähre Behandlungsdauer liegt bei
      6 Monaten:

      1 Monat: Erstellen eines Therapieplans in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt.
      3 bis 4 Monate: Einsetzen und Einheilen des Implantats, anschließend Freilegung des unter der Mundschleimhaut eingeheilten Implantats.
      1 Monat: prothetische Versorgung durch Ihren Hauszahnarzt.

      Eine Sofortimplantation (Einsetzen des Implantats direkt nach der Entfernung des Zahns) und Sofortbelastung (direkte Versorgung des Implantats mit einem Provisorium) ist nur in wenigen Fällen möglich. Sie stellen statistisch ein höheres Verlustrisiko dar, da keine unbelastete Einheilung stattfinden kann. Ein gut erhaltener, entzündungsfreier Knochen ist unbedingte Voraussetzung.
  • Was kostet ein Implantat?

    • Die tatsächlichen Kosten hängen von der Anzahl der Implantate ab. Ein individueller Kostenvoranschlag kann erst nach der Diagnose und dem Erstellen des Therapieplans erfolgen.

      Private Krankenversicherungen erstatten je nach Vertragsbedingungen den Großteil der Kosten. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für den chirurgischen Teil der Implantatversorgung nur in wenigen Fällen wie z.B. bei Tumorerkrankungen. Bei der prothetischen Versorgung werden Anteile erstattet.

      Auch wenn Implantate kurzfristig einen größeren finanziellen Aufwand bedeuten als herkömmliche prothetische Lösungen, sind sie aufgrund ihrer hohen Lebensdauer und der gewonnenen Lebensqualität eine ausgesprochen lohnende Investition.

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